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Kinder im Strassenverkehr | Drucken |

Der Alltag und die Entwicklung der Kinder sind durch den Strassenverkehr geprägt. Leider findet aus verschiedenen Gründen eine zunehmende Verdrängung der Kinder von der Strasse weg statt, die dazu führt, dass die Kinder später selbständig werden, weniger Bewegung haben und weniger Freunde treffen können. Dies wiederum schädigt die persönliche Entwicklung der Kinder, insbesondere ihr Selbstwertgefühl und das Vertrauen in ihre Kompetenzen. Aber auch das Quartierbild verändert sich: An Stelle der sich begegenenden Erwachsenen und spielenden Kinder nimmt der Strassenverkehr den Platz ein, das Quartier verliert an Lebendigkeit.

Wir setzten uns daher für Begegnungszonen und Tempo 30 in den Quartieren ein sowie für  die Vernetzung der Strassenräume untereinander und sichere Fusswege zu den für die Kinder wichtigen Aufenthaltsorten wie Schule, Kindergarten oder Spielplätze.

 

Die besondere Gefährdung der Kinder im Strassenverkehr ergibt sich, weil sie einerseits auf Grund ihrer Entwicklung weniger gut in der Lage sind, sich sicher im Strassenverkehr zu bewegen: Sie sind ablenkbarer und impulsiver, können Distanzen und Geschwindigkeiten weniger gut einschätzen und haben ein geringeres Gefahrenbewusstsein. Ausserdem haben sie ein viel kleineres Sichtfeld (siehe unten), haben dadurch weniger den Überblick und werden auf Grund ihrer Körpergrösse weniger gut gesehen .

 

Quelle: Verkehrsinstruktion der Kantonspolizei Bern, zum Artikel

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Schulwegsicherheit | Drucken |

Kindergarten- und Schulkinder haben einen rechtlichen Anspruch auf einen zumutbaren Schulweg. Ob ein Schulweg zumutbar ist, hängt von der Person des Schülers, der Länge sowie der Art des Schulwegs ab.

Wie folgende Darstellung des bfu verdeutlicht, sind möglichst sichere Schulwege durch gemeinsame Anstrengungen von Eltern, Schule, Behörden, Verkehrsinstruktion durch die Polizei sowie durch Aufklärung und Information durch Medien zu erreichen:

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Betagte im Strassenverkehr | Drucken |

Der Anteil älterer Menschen erhöht sich ständig in der Schweiz. Viele ältere Menschen sind zu Fuss unterwegs. Als Fussgänger weisen die Senioren das höchste bevölkerungsbezogene Unfall- und Sterberisiko auf. So waren 2008 60% aller getöteten Fussgänger im Seniorenalter bei einem Bevölkerungsanteil von 16% (Quelle: SINUS- Report 2009 bfu).  Das "Pro- Kilometer- Risiko", d.h. die Gefahr, pro 1 Mio Kilometer verletzt oder getötet zu werden, ist bei den über 80-jährigen um 20-fach erhöht gegenüber den 40- bis 64-jährigen.

 

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Tempo 30 | Drucken |


Tempo 30 führt zu mehr Sicherheit, indem die Bremswege kürzer werden, wie folgende Graphik des bfu veranschaulicht:


temp0_30



Durch die Reduktion der Geschwindigkeit verkürzt sich der Anhalteweg, dadurch sinkt die Kollisionswahrscheinlichkeit. Die Unfallschwere nimmt ab und die Überlebenschancen bei einer Kollision sind deutlich höher.

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